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Das Ende einer Ära

Vor zweieinhalb Wochen ist auch hier oben endlich das Schuljahr zu Ende gegangen. Es ist wohl keine Übertreibung, wenn ich sage, dass sowohl die Schüler als auch wir Lehrer sehnsüchtig auf die sechswöchige Pause gewartet haben. Fünfzehn Wochen seit der letzten Verschnaufpause ist einfach eine lange Zeit gewesen. Für alle Beteiligten. Wären wir nicht so erschöpft gewesen, hätten sicherlich noch mehr die Sektkorken geknallt, als der letzte Schüler eilig das Schulgelände verlassen hatte, doch tatsächlich machten sich nach der endgültigen Verabschiedung einiger lieber Kollegen die meisten rasch auf den Heimweg. Ein harter Kern blieb noch länger und bemühte sich nach Leibeskräften, der Verköstigungen Herr zu werden, doch mussten wir uns den Kuchen und den Getränkeflaschen bald geschlagen geben, und gegen 14 Uhr war die Schule dann leer. Im Gegensatz zu meinem Kopf – der rumort noch immer von all den Eindrücken und Erlebnissen des vergangenen Jahres.

Mein erstes Schuljahr als Lehrerin ist also vorbei. Der Plan war an dieser Stelle, Monat für Monat kurz Revue passieren zu lassen, um die Dinge zu beleuchten, die mich am meisten beeinflusst und geprägt haben. Doch das stellt sich beim Schreiben als unmöglich heraus, da jeder einzelne Tag dazu beigetragen hat, dass ich auf  meinem Weg weitergekommen bin. Ich habe mich gut in das Kollegium eingefügt und konnte von den Menschen um mich herum viel lernen. Dasselbe gilt natürlich auch für meine Schüler; auch von ihnen habe ich viel gelernt. Ich hatte viel Spaß, habe gelacht, geweint, mich angestrengt, kurzzeitig gefaulenzt – kurz, ich habe gelebt. Und auch wenn mein persönlicher Akku gerade auf einem absoluten Tiefpunkt ist, kann ich es kaum erwarten, die Schule in vier Wochen wieder zu betreten.

Einiges wird sich verändern. War ich im letzten Jahr noch als Co-Klassenlehrerin in meiner zweiten Klasse eingesetzt, so dass ich den Alltag eines Klassenlehrers mit kleinem Sicherheitsabstand miterleben konnte, werde ich die Klasse im kommenden Schuljahr nicht mehr so intensiv begleiten können. Grund dafür ist, dass ich durch die Pensionierung eines Kollegen meine eigene Klasse bekomme und mit sofortiger Wirkung meine Mittelstufen-Englischklasse übernehme. Auch wenn ich einen Höllenrespekt vor den Aufgaben habe, die mich erwarten, so freue ich mich doch riesig über das Vertrauen, das mein Chef ganz offensichtlich in mich hat, wenn er mich noch während der Ausbildung mit dieser Aufgabe betraut. Es wird mit Sicherheit einiges geben, was ich im nächsten Schuljahr zu erzählen habe.

Und damit komme ich auch zum Schluss meiner Ferienmeldung. Es war sehr lange still hier auf dem Blog, und auch diese Ära soll nun zu Ende sein. Mit dem Ferienbeginn bin ich in meine eigene Wohnung gezogen, die dichter an der Schule liegt, und kann nun meinen Alltag ausschließlich so gestalten, wie ich das gerne möchte. Das heißt, dass ich auch mehr Zeit fürs Bloggen habe, wie für diverse andere Dinge, die im letzten Jahr zu kurz gekommen sind. Ich bin bereit für das neue Jahr, für die neue Ära, und ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere mit mir mitkommt =)

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Veröffentlicht in Ferien, Schulalltag, Siebtklässler, Zweitklässler

Das Lieblingswort aller Pädagogen

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Ferien! Dieses Wort ist nicht nur für Schüler Gold wert, auch für Lehrer hat es eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. In den letzten Wochen habe ich fast neidlos ertragen, dass die umliegenden Bundesländer bereits frei hatten, während wir uns noch Tag für Tag in die Schule geschleppt haben. Doch nun haben auch wir es endlich geschafft, und 16 Tage voller Faulenzerei und Produktivität liegen vor uns. Wer anmerkt, dass zwischen diesen beiden Worten eine gewisse Spannung besteht, liegt goldrichtig. Während meine Vorsätze wie üblich die allerbesten sind, brauche ich im Moment dringend Pause von meinen kleinen und großen Chaoten. Ich möchte also entspannt sein, und das bitte ein bisschen plötzlich!

Mein Lieblingsthema in den letzten 2 Wochen war der Aufbau einer Postadresse, die ich gefühlte tausend Mal mit meinen Kleinen durchgenommen habe. Nachdem ich im Winter ja schon bei den Siebtklässlern feststellen musste, dass sie mit dem Schreiben einer Postkarte heillos überfordert waren, schlug die Unwissenheits-Keule nun auch in meiner zweiten Klasse zu. Nicht nur konnte mir keiner sagen, wessen Adresse denn auf eine Postkarte muss (Deja-vu!), auch wissen viele nach zwei Wochen noch nicht, in welcher Reihenfolge eine solche Adresse denn notiert werden muss. Wir haben regelmäßig „Rate mal mit Rosenthal“ gespielt, und über die Ferien haben sie nun die Aufgabe, mir eine Postkarte aus dem Urlaub (oder aus Balkonien) zu schicken. Ohje, mir schwant Übles. Vielleicht versuchen es sogar viele, aber ankommen werden dann nur 3-5, weil die anderen Kinder statt der Postleitzahl eine Telefonnummer notiert haben oder gleich ihre eigene Adresse auf die Karte schrieben. Diese Thematik bringt mich an den Rand der Verzweiflung. Nicht einmal ihre eigene Adresse können sie mir sicher sagen. Hat jemand von euch einen Tipp, wie ich ihnen helfen kann, sich die Adressbestandteile zu merken?

Egal. Tief durchatmen – es sind schließlich Ferien. Vor mir türmt sich ein Papierberg, der etwa Eiffelturm-Ausmaße hat, aber ich ignoriere ihn dieses Wochenende noch großzügig. Ab Montag wird dann rangeklotzt, weil ich am kommenden Freitag durch sein will, um für ein paar entspannte Tage nach Hause zu fahren. Wie üblich versuche ich, mich mit möglichst vielen meiner Freunde aus der Heimat zu treffen, und lustigerweise stehen bisher fast nur diejenigen auf der Liste, mit denen ich schon ewig nicht mehr gesprochen habe. Das verheißt doch viel Gutes.

 

(Quelle des Bildes: https://www.facebook.com/TheTeacherNextDoor/photos/a.606234669432076.1073741828.604423932946483/964970113558528/?type=3&theater )

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Von leeren Kaffeebechern und vollen Kaffeemaschinen

Einmal im Monat gibt es sie, die faulen Mittwoche. Immer dann, wenn ich keines meiner drei Module habe und mir auch kein „Wahlpflicht“-Modul ins Haus steht, ist mir in meinem LiV-Dasein ein freier Mittwoch gegönnt. „Wahlpflicht“-Module sind im Übrigen genau so gemeint, wie ich sie notiert habe: mit großen Gänsefüßchen. In den meisten Fällen besteht die einzige Wahl darin, ob ich das Modul an dem Tag der Ankündigung wähle oder am Folgetag – es ist also alles relativ. Aber da die Wahlmodule nun ohnehin abgeschafft sind, erübrigt sich ja die Diskussion, wie sinnvoll oder nicht sinnvoll diese Bezeichnung war.

Zurück zum Thema: die freien Mittwoche. 24 Stunden, während derer man tun und lassen kann, was man möchte, während derer man alle Aufgaben erledigen kann, die sich über die Wochen angesammelt haben. 24 Stunden, während derer in einer stressfreien Umgebung nach- und vorbereiten kann, und während derer man alle privaten Dinge einschieben kann, für die man sonst nie Zeit hat. Stunden, um Freunde zu treffen, auszuschlafen, gemütlich 2-3 Tassen Kaffee zu trinken, Hefte zu korrigieren, die Wohnung auf Zack zu bringen, Tests durchzusehen, Arbeiten zu konzipieren, sich eine Wellness-Behandlung zu gönnen, Einhörner zu suchen – sprich, ein Tag der schneller vorbeigeht als jeder andere, und an dessen Ende man nichts, aber auch gar nichts geschafft hat, weil man viel zu sehr damit beschäftigt war, sich entspannen zu wollen.

Gestern war es mal wieder soweit: zu dem Status „seminarfrei“ gesellte sich auch noch ein „sturmfrei“, weil meine beiden Mitbewohnerinnen für ein paar Tage außer Haus waren. Mein Plan stand schon am Dienstag, und ich freute mich direkt darauf, am Mittwoch produktiv sein zu können. Ausnahmsweise mal. Dann blinzelte ich einmal und schon war es 22 Uhr. Ups. Schon wieder ein freier Tag dahin. Dabei fing er gut an: ich wachte ausgeruht auf, stellte die Kaffeemaschine an und machte mir in aller Ruhe ein schönes Frühstück. Dann schmiss ich die erste von 3 Ladungen Wäsche in die Maschine und schob meinen Arbeitsstapel erfolgreich von links nach rechts. Die Kekse wanderten von rechts nach links. Zack, Ernährung nebenbei auch noch umgestellt.

Gegen Mittag, als ich am PC vor mich hindümpelte, wunderte ich mich, warum ich nur so müde war. Schließlich hatte ich doch meinen Kaffee getrunken………moment. Da beschlich mich ein Verdacht. Auf Zehenspitzen, um die Maschine nicht zu erschrecken, schlich ich in die Küche, und da stand sie. Die volle Kaffeemaschine. Die seit vier Stunden darauf wartete, dass ich ihr endlich die braune Brühe abnahm. Das erklärte natürlich einiges. Trotzdem war der Enthusiasmus erstmal verschwunden, und wurde auch nicht mehr gesichtet. Schade eigentlich…

Nun steht das nächste Wochenende vor der Tür, und zum zweiten Mal in Folge werde ich kaum zum Arbeiten kommen, weil ich wieder nach Hause zu meiner Mutter fahre. Nachdem wir letztes Wochenende ihren runden Geburtstag groß gefeiert haben, steht nun an diesem Wochenende mein eigener, semi-runder, Schlüpftag an. Ihr könnt es euch sicher nur schwer vorstellen, aber ich habe keine große Lust, während meines Ehrentages am Schreibtisch zu sitzen und Stundenverlaufsskizzen zu entwerfen. 😉 Deshalb muss ich theoretisch morgen früh vorarbeiten, insbesondere da sich mein Arbeitstag um die Hälfte verkürzt hat und ich schon um 10 Schluss habe, anstatt erst um 1 die „Anstalt Schule“ zu verlassen. Zumindest ist das der aktuelle Stand. Diese Woche wurden schon mehrere Klassen kurzfristig mit meiner vertretungsweisen Anwesenheit beglückt, ich sollte also den Ball flach halten…

Für mein neues Lebensjahr wünsche ich mir Tipps und Tricks, meine Produktivität zu steigern und freie Tage sinnvoll zu nutzen, anstatt mich nur immer zu beklagen, dass sie so schnell vorbei sind. Suggestions, anyone ?

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Wer hat an der Uhr gedreht…

…ist es wirklich schon so spät?!

Der Januar ist hier im hohen Norden nur so vorbeigeflogen, und ehe ich mich versehe, ist das erste Schulhalbjahr beinahe um. Nur noch fünf Schultage trennen mich vom Halbjahres-Wechsel-Wochenende, und das bedeutet auch, dass das erste Drittel meiner Referendariatszeit ebenfalls vorbei ist! Der Gedanke ist ziemlich angsteinflößend, zumal meine Abschlussprüfung irgendwann im dritten Teil der Ausbildungszeit stattfindet – zwischen November und Januar. Mir bleiben also nur noch ein ganzes Halbjahr und ein paar zerquetschte Monate, bevor es heißt: „Top oder Flop“!

Aber keine Panik. Tief durchatmen. Bis dahin kann und wird noch viel passieren, und ich werde sicherlich noch einiges dazulernen. Als ich mein Studium im Herbst 2009 mit einem „Mal schauen, ob das was für mich ist“-Gefühl begann, war ich noch nicht sicher, ob dieser Beruf wirklich meine Erfüllung sein würde. Ich war während meiner Zeit am Gymnasium an freien Tagen immer mal wieder zu meiner alten Grundschule gepilgert, wo ich meine alten Klassenlehrer mit meiner Anwesenheit „beglückte“. Es hatte mir dort mit den Kleinen gefallen, und so beschloss ich aus Mangel an besseren Berufsideen, es einfach mal mit dem Lehrer-Dasein zu versuchen. Viele Hoch- und Tiefpunkte begleiteten mich durch die Jahre im Studium, und mehr als einmal war ich kurz davor, das Handtuch zu werfen. Noch heute habe ich die Worte einer Bekannten vor Augen, die mir auf eine niedergeschlagene Email antwortete, dass ich das finden müsse, was mich glücklich macht, und dass sich dieses Glück in jeder Nische verstecken könnte.

Letztes Jahr im Frühling war es dann doch geschafft, und mit einem halben Jahr Verspätung konnte ich mich für das Ref bewerben. Da es in meiner Heimatstadt kaum Aussichten auf einen Platz gab, sparte ich mir gleich das Porto und die Verpackung und schrieb nur die umliegenden Bundesländer an. Auf einmal wurde der Job greifbar, und der Gedanke erfüllte mich mit Freude. Ich konnte es kaum erwarten, endlich auszuziehen – auch um meinem alten Leben für eine längere Weile zu entgehen – und so war die Motivation groß, als endlich mein Brief vom Schulministerium kam. Ab in den Norden. Die Wohnungssuche verlief erfolgreich, ich fand eine tolle WG in guter Lage, packte meine Siebensachen und zog im Sommer aus.

Und schon ist es Ende Januar. Wo sind nur die letzten Monate geblieben? Dass die letzte Woche vorbeigerast ist kann ich verstehen, da sie gefüllt war mit viel Stress und zusätzlicher Belastung. Die Zeugniskonferenzen standen an, genauso wie eine weitere Konferenz und schließlich noch zwei Unterrichtsbesuche, die jeweils mit unnatürlich viel Aufwand verbunden waren. Freitag Mittag, als alles vorbei war, konnte ich es kaum glauben – die Woche des Horrors war geschafft. In diesen Tagen habe ich nichts im Haushalt gebacken bekommen, überhaupt keine Zeit für mich gehabt, einzelne Schulstunden vernachlässigt und ständig mit der Erschöpfung gekämpft. Solche Wochen sollen aber nicht die Regel werden – schließlich ist das Leben zu kurz, um nur zu arbeiten.

Ich genieße jetzt noch das restliche Wochenende und starte dann mit neuem Elan in die Woche. Auf meine Kleinen freue ich mich, auch wenn sie mich nach dem Besuch letzte Woche regelmäßig zur Weißglut getrieben haben, und auf meine Siebte erst recht. Jeder Einzelne war fantastisch beim Unterrichtsbesuch, und im Anschluss fingen mich Einzelne ab, um zu fragen, wie die Besprechung gelaufen sei und ob ich jetzt bittebitte ihre Lehrerin bleiben würde. Da geht mir doch das Herz auf. Das sind diese kleinen Momente, die den Stress in den Hintergrund treten lassen, und mir mitteilen, dass ich hier richtig bin. Und das bin ich. Definitiv.

Angekommen.

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Neujahrspläne

Ein wunderschönes neues Jahr euch allen!

Jetzt, wo das erste Faulenz-Wochenende des Jahres erfolgreich über die Bühne gebracht wurde und ich nicht ein einziges Mal das Haus verlassen habe (was sich leider an dem komplett leeren Kühlschrank bemerkbar macht), kann und muss es losgehen mit der Arbeitswütigkeit. An meiner To-Do-Liste über die Ferien hat sich leider nicht so viel getan, wie ihr hier sehen könnt:

Schultechnisch

  • Language Support für meine Siebte fertigstellen (schreiben, drucken, laminieren)
  • Schülerakten einsehen
  • Englischnoten ggf abändern, wenn wirklich so viele LRS haben wie behauptet wird (die Story ist einen extra Blogeintrag wert…)
  • Hefte meiner Kleinen durchsehen und Förderbedarf festhalten
  • Schreibanlass für den ersten Schultag überlegen
  • Gedichteinheit planen und mit meiner Mentorin absprechen
  • Stoffverteilungspläne für HJ 1 (rückwirkend) und HJ 2 fertigstellen und dem Schulleiter schicken
  • Lernwörtertests einsortieren
  • alle Schulsachen sortieren
  • Zeugnisse

Privat

  • Weihnachtsemail schreiben
  • regelmäßig Blogeinträge hier und auf meinem Kulturblog verfassen
  • Zeit für Computerspiele nehmen
  • zum Sport gehen
  • mit Freunden treffen
  • einen Tag die WG auf Hochglanz bringen
  • shoppen gehen
  • all die Bücher lesen, die seit Monaten auf meinem SuB liegen
  • zum Friseur (neue Haarfarbe?)
  • Nägel machen lassen
  • Kleiderschrank sortieren

Die einzige Sache, die ich seit meinem letzten Post geschafft habe ist, meine Schulzettel in vier verschiedene Stapel zu sortieren und in einem Büro-Fach-Aufbewahrungs-Dings zu verstauen. Es gibt Eingang (der immer gleich geleert werden soll), Ausgang (was ich am Folgetag mit in die Schule nehmen muss, zum Austeilen etc), Archiv (diese Zettel sind Schülerergebnisse, übrige Kopien, alte Stundenverlaufsskizzen oder ähnliche Dokumente, die ich einsortieren muss) und Tests (die in die entsprechenden Ordner gehören). Toll, oder? Ich bin auch wahnsinnig stolz auf mich 😉 leider sind diese Stapel alle noch so, wie ich sie letzte Woche eingeräumt habe…… damit geht es heute also los.

Es sind nur noch drei Tage! Am Donnerstag ist Schulbeginn, bis dahin muss alles von da oben fertig sein. Ob ich mir wohl noch Schlaf leisten kann in den nächsten 72 Stunden? Schaut regelmäßig hier vorbei, um es zu erfahren 😉 wie eine Freundin mal sagte: „du brauchst den Druck, um mit der Arbeit anzufangen, also beschwer dich jetzt nicht, dass du Druck hast!“ – sehr richtig. Leider. Aber ist vielleicht ein kleines bisschen Jammern erlaubt? 😉

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Ferienbeginn!

Es ist geschafft! Am Freitag war der letzte Schultag vor den – von Schülern und Lehrern – heiß ersehnten Weihnachtsferien, und ab jetzt heißt es 2,5 Wochen lang entspannen. Der Unterricht beginnt bei uns erst wieder am 07. Januar. Also erst in 16 Tagen! Was ich in der Zeit alles schaffen könnte….. hier meine Ideen, die ich gerne während der Ferienzeit umsetzen würde:

Schultechnisch

  • Language Support für meine Siebte fertigstellen (schreiben, drucken, laminieren)
  • Schülerakten einsehen
  • Englischnoten ggf abändern, wenn wirklich so viele LRS haben wie behauptet wird (die Story ist einen extra Blogeintrag wert…)
  • Hefte meiner Kleinen durchsehen und Förderbedarf festhalten
  • Schreibanlass für den ersten Schultag überlegen
  • Gedichteinheit planen und mit meiner Mentorin absprechen
  • Stoffverteilungspläne für HJ 1 (rückwirkend) und HJ 2 fertigstellen und dem Schulleiter schicken
  • Lernwörtertests einsortieren
  • alle Schulsachen sortieren
  • Zeugnisse

Privat

  • Weihnachtsemail schreiben
  • regelmäßig Blogeinträge hier und auf meinem Kulturblog verfassen
  • Zeit für Computerspiele nehmen
  • zum Sport gehen
  • mit Freunden treffen
  • einen Tag die WG auf Hochglanz bringen
  • shoppen gehen
  • all die Bücher lesen, die seit Monaten auf meinem SuB liegen
  • zum Friseur (neue Haarfarbe?)
  • Nägel machen lassen
  • Kleiderschrank sortieren

So, dann wollen wir am Ende mal vergleichen, wie viel ich geschafft habe. Wahrscheinlich komme ich in der nächsten Woche eh zu nichts. Heute Abend fahre ich nach Hause, um die Feiertage mit meiner Mutter zu verbringen, und erwarte, dass mit dem Verlassen der Autobahn die Faulheit einsetzt. Die vielen Treffen mit Freunden sind schon gesetzt, finden also auch definitiv statt – darauf freue ich mich schon sehr. Es ist schön, meine Lieben nach längerer Pause wiederzusehen und sich auszutauschen. Ansonsten werde ich vielleicht noch den Friseur und die Nägel abhaken, aber der Rest wird bis Januar warten müssen.

Ich wünsche euch allen zauberhafte Weihnachtsfeiertage – genießt die Zeit mit euren Lieben! 🙂